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Stubenrein I

Die Erziehung zur Stubenreinheit stellt für viele Welpenbesitzer ein großes Problem dar. Unserer Erfahrung und Überzeugung nach ist die erste Aufgabe des neuen Welpenbesitzers nicht, dem Welpen zu zeigen wann er etwas falsch macht, sondern seinen kleinen Freund so gut kennen zu lernen, dass er weiß, wann der Welpe "muss"! Der Welpe setzt nämlich genügend deutliche Zeichen. Nur glauben die meisten Menschen, er müsse unbedingt laut jammern oder an der Tür kratzen. Das sind aber Verhaltensweisen, die der Hund erst zeigt, wenn er schon stubenrein ist.

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Was also ist zu tun? Wenn Sie das erste Mal mit Ihrem Welpen nach Hause kommen, dann tragen Sie ihn nicht direkt ins Haus, sondern setzen Sie ihn dort ab, wo er in den nächsten Tagen auch seine Geschäftchen machen soll. Dieser Ort sollte ruhig und geschützt sein. Bleiben Sie dort ganz in Ruhe so lange stehen, bis der Welpe langsam mit dem aufgeregten Schnüffeln aufhört und Urin absetzt. Während der Hund uriniert müssen sie ihn sehr loben (motivierender hoher Tonfall, aber nicht laut). Benutzen Sie ein Reizwort (z.B. "Pipi"), das später, nach häufigem Üben, den Hund zum Urinieren anregen wird. Später werden sie es zu schätzen wissen, wenn sie beispielsweise während einer langen Autofahrt mal anhalten müssen und ihr Hund "auf Kommando kann". Beugen Sie sich beim Loben nicht über den kleinen Hund. Hocken Sie sich lieber in einem Meter Entfernung hin. Der Welpe kennt Sie noch nicht gut und sieht es eher als bedrohlich an, wenn Sie aus seiner Sicht riesengroßer Mensch sich über ihn beugen.

Sie werden sich natürlich wie ein Idiot anhören, wenn Sie z.B. als gestandener Mann plötzlich für die gesamte Nachbarschaft hörbar hinter einem Gebüsch stehen und mit Fistelstimme "Oh, fein Pipi, fein Pipi, feiiiiin!" quietschen. Leider nützt aber ein markiges "Gut, Hasso, gut!" bei einem Welpen gar nichts. Junge Hunde reagieren stark auf hohe Quietschtöne und registrieren diese als angenehmen und starken Reiz. Gleich ob es sich um das Thema Stubenreinheit, Kommandos oder Motivation handelt - eine der Grundregeln für die Erziehung des Welpen lässt sich so formulieren: Mach dich in der Welpenzeit zum Affen und du bekommst einen guten Hund! In den ersten Tagen dürfen Sie Ihren Welpen so lange er wach ist nicht aus den Augen lassen. Das ist eine Tatsache, damit müssen Sie sich abfinden bevor sie den Welpen zu sich holen. Die ersten drei Tage gehören ausschließlich dem Hund.

Ein sehr gutes Hilfsmittel, mit dem wir alle unsere Welpen sauber bekommen haben, ist ein Kleintierlaufgitter oder ein einfacher Kinderlaufstall aus Holz. Es kann auch eine andere geräumige Box sein, sie muss aber rundum einen Durchblick auf die Umgebung gewähren. Dieser Laufstall mit warmen Decken und alten Stofftieren zum Spielen ausgestattet, soll für den kleinen Kerl eine geschützte, kuschelige Höhle bedeuten, nicht einen Käfig, in dem er eingesperrt ist. Zum Eingewöhnen legt man am besten ein sehr verführerisch duftendes Kauzeug, wie z.B. einem großen rohen Kalbsknochen in den Laufstall (so groß, dass er ihn nicht verschlucken kann!). Der Welpe soll von selbst diesen Geruch aufnehmen und dann vor dem Laufstall stehen und unbedingt hinein wollen, um diesen tollen Knochen zu bekauen. Erst dann wird er in den Laufstall gehoben. Da kann er dann erst mal schön herumkauen und dabei seine neue Welt beobachten. Sie können den Laufstall in der Eingewöhnungszeit auch für den Welpen offen lassen, indem sie einen Stab rausnehmen. Der Laufstall darf nur in den natürlichen Ruhephasen des Welpen genutzt werden und sollte immer in dem Zimmer stehen, in dem Sie sich auch die meiste Zeit aufhalten. Setzen Sie nämlich den Hund hinein, wenn er gerade sehr aktiv ist, wird er sich eingesperrt fühlen, versuchen herauszuklettern und laut jammern. Der Welpe wird den Laufstall mit einem sehr unangenehmen Gefühl verknüpfen und der ganze Trick funktioniert nicht mehr.

Oberste Regel beim Einsatz des Laufstalls

Der Laufstall

Das Loben

Die Ankunft im neuen Zuhause

Stubenrein

Wacht der Welpe nach tiefem Schlaf in seinem Laufstall auf und ist ganz allein im Zimmer, wird er sich auch bald schlecht fühlen, denn seine Instinkte sagen ihm, dass er ungeschützt vom Rudel zurückgelassen wurde. Er wird laut nach dem Rudel rufen. So weit sollte es in den ersten Tagen nicht kommen. Kommt es doch so weit und niemand erscheint auf das Rufen (z.B. wenn der Welpe nachts allein in einem Raum bleibt), kann es dazu kommen, dass die natürlichen Verhaltensanlagen des Welpen ihn dazu veranlassen, sich tot zu stellen, da er sonst Raubtiere auf sich aufmerksam machen könnte. Je nach Rasse und Herkunft des Hundes, sind diese natürlichen (instinktiven) Verhaltensanlagen stark oder weniger stark ausgeprägt. Kommt es aber dazu, ist dieses Tot stellen eine Qual für den Welpen und sein Vertrauen in das neue Zuhause ist schon gebrochen. Leider wird das Tot stellen des Welpen häufig für ein Einschlafen gehalten: "Aha, er jammert nicht mehr, da schläft er dann wohl endlich." Eine fatale Fehlinterpretation! Also: Welpe plus Laufstall immer in der Nähe und nachts ins Schlafzimmer! Was hat das jetzt mit der Stubenreinheit zu tun? Ganz einfach: In der Regel beschmutzt ein Hund seinen Schlafplatz nicht. Wenn Sie ihn nicht durch acht Stunden Einzelhaft im Laufstall dazu zwingen, wird er Kot und Urin nicht im Laufstall absetzen. Sie haben also die Möglichkeit, ab und zu mal das Zimmer zu verlassen, zur Toilette zu gehen oder nachts zu schlafen, ohne dass Ihr kleiner Hund Ihnen einen Haufen unter den Couchtisch setzt.

Nie einen jammernden Welpen aus dem Laufstall heben, sondern Jammerpausen abwarten, oder dem Jammern zuvor kommen, sonst verknüpft er: "Wenn ich jammere, komm ich aus dem Laufstall - also: Das Jammern wird belohnt!"

Einsamkeit

Fortsetzung auf Stubenrein II

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